Beutelloser staubsauger test - Staubsauger ohne Beutel im Test | Oktober 2017
Staub sammelt sich in einem Haushalt mit
der Zeit immer ab, schließlich setzt dieser sich aus unterschiedlichen Stoffen
zusammen. So besteht Hausstaub zum Beispiel aus abgestorbenen Hautschüppchen,
winzigen Gesteinskörnchen, Lebensmittelresten oder diversen Abriebmaterialien –
alles unvermeidbare Abfälle und somit nicht kontrollierbar im
Verschmutzungsgrad. Auch Blütenpollen, Bakterien oder Pilzsporen können sich
darunter befinden und allergische Reaktionen hervorrufen. Um dem Staub
entgegenzuwirken und Verunreinigungen, die schnell im normalen Alltag in der
Wohnung und im Haus zustande kommen, unkompliziert zu entfernen, ist der
Staubsauger die ideale Lösung. Staubsauger sind in ganz unterschiedlichen
Varianten erhältlich, die sich in Form, Nutzungsweise und auch in der
Stromversorgung unterscheiden. Von den typischen
Bodenstaubsaugern, die einem als Erstes in den Sinn kommen, über Stabstaubsauger und Roboterstaubsauger bis
hin zu kleinen Handstaubsaugern bietet
der Markt so ziemlich alles, was das ordnungsbewusste Konsumentenherz höher
schlagen lässt. Auf welches Gerät die Entscheidung letzten Endes fällt, ist
eine Ermessensfrage. Hier spielen nicht nur die persönlichen Vorlieben eine
große Rolle, auch die Frage nach dem Einsatzort ist das A und O vor einem Kauf.
Schließlich muss die Anschaffung gut überlegt sein, damit eine größere
Investition auch in das richtige Produkt getätigt wird. Zumal hochwertige
Geräte leicht mehrere Hundert Euro kosten können. Bei Staubsaugern wie Boden-
oder Akkustaubsaugern ist das Gerät in zwei Bereiche unterteilt: der eine Teil
beherbergt den Motor mit dem Gebläse und der andere Teil ist für die
Staubaufnahme zuständig – zu diesem wird auch der Saugschlauch samt Saugrohr
und Aufnahmedüse gezählt. Am Außengehäuse oder dem Handstück lässt sich der
Ein- und Ausschalter finden und typischerweise auch ein Mechanismus, mit dem
sich die Saugkraft regulieren lässt. Alternativ ist eine Stufenauswahl
vorhanden, bei der die Saugkraft von stark bis schwach vorausgewählt ist. Werden
weitere Zubehördüsen wie Polster- oder Fugenaufsätze mitgeliefert, finden sie
in der Regel im Staubsauger Platz oder werden mit einem Clip am Saugrohr
befestigt. Im Gerät integriertes Zubehör wird bei Bodenstaubsaugern unter einer
Klappe verdeckt im Gerät untergebracht oder in passende Einbuchtungen unter dem
Staubsauger eingeklickt Die Arbeitsweise von
Staubsaugern basiert auf einem Luftstrom, der unter Stromzufuhr mithilfe einer
Saugturbine im Gehäuse-Inneren erzeugt wird. Dadurch entsteht ein Unterdruck
mit Sogwirkung. Die Luft wird so an einer Seite – dem Düsenende – eingesaugt
und auf der anderen Seite durch einen Luftschacht mit Gitter wieder
hinausbefördert. Dieses Prinzip macht sich die Eigenschaften des Vakuums
zunutze, das im Inneren des Staubsaugers entsteht, um Staubkörner und
Schmutzpartikel aufzusaugen. Damit diese anschließend aber nicht einfach wieder
mit der Luft aus dem Gerät austreten, werden sie von einem luftdurchlässigen
Staubbeutel sowie Filtern aufgehalten und im Gerät gesammelt. Bei
Bodenstaubsaugern lässt sich eine Unterscheidung zwischen Staubsaugern mit
Beutel und Staubsaugern ohne Beutel machen. Während sich der Schmutz bei
Ersteren in einem Staubbeutel sammelt und samt diesem aus dem Gerät entnommen
und weggeworfen werden kann, ist in beutellosen Staubsaugern ein
Staubauffangbehälter integriert. Hier wird der Schmutz gesammelt, indem er am
Boden festgehalten wird. Anschließend kann das Behältnis aus dem Gerät genommen
und über dem Müll entleert werden. Beutellose Staubsauger verwenden neben dem
typischen Unterdruckgebläse idealerweise eine ausgeklügelte Zyklon-Technik, um
den eingesaugten Schmutz im Auffangbehälter zu konzentrieren. Hierbei wird die
eingesaugte Luft im Staubbehälter wie in einer Zentrifuge verwirbelt. Die
feinen Partikel werden durch die entstehende Zentrifugalkraft an die Außenwände
gedrückt und effektiv aus dem Luftstrom herausgeschleudert, während schwere und
gröbere Partikel direkt nach unten fallen. Der Vorteil: Eine zuverlässige
Filterwirkung ohne nachlassende Saugkraft entsteht und es fallen keinerlei
Folgekosten durch einen Staubbeutelnachkauf an
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